In der von langen und engen Gassen gekennzeichneten Altstadt kann man Familienpaläste mit Portalen aus Stein, die reich dekoriert sind, sehen.
„Palazzo Navarra“, dessen Bau auf die erste Hälfte des 18. Jh. zurückgeht, als die Einwohner wegen der Stadterweiterung den bestehenden Raum zwischen der alten „Civita“ und dem niedrigeren Hügel erfüllten, hat ein majestätisches Ausmaß, das wegen der stilistischen Erlesenheit und wegen des reichen Portals mit dem Adelswappen zu bewundern ist.
„Palazzo Boccia“ ist ein herrschaftliches Haus, das vor kurzem der Gemeindeverwaltung geschenkt wurde, um es für kulturelle und gesellschaftliche Ziele zu benutzen.
„Palazzo Barrese“, der hinter den alten Mauern steht, ist mit einem Turm ausgestattet, der Teil des alten Verteidigungssystems ist. Man wird ihn bald restaurieren, weil sein Renovierungsplan schon fertig ist.
„Palazzo Pignatelli“, unberührt in seiner spät aus dem späten sechzehnten Jahrhundert stammenden majestätischen Stadtbibliothek. Auf dem Eingangsgewölbe von Palazzo Pignatelli kann man das Adelswappen mit der Inschrift „Arma d’oro con tre pignate nere nel lambello pendente rosso“ erkennen, das heißt: „Goldenes Wappen mit drei schwarzen Töpfen in der roten hängenden heraldischen Fahne“. Im Ratssaal schmücken Gemälde von Luigi Filippini und von Gino Canarino, Malern aus Marsiconuovo, die Wände.