Nach der zehnjährigen Herrschaft der Franzosen verschwörten sich die Bewohner gegen den Koenig, um ein politisches Ansehen zu bekommen, was ihrem wirtschaftlichen Stand entsprach.
Nach dem Versagen mehrerer Versuche einer Revolution, gab die Ankunft Garibaldis auf Sizilien den richtigen Antrieb.
Seine legendäre Persönlichkeit spornte auch die Bauern dazu an, an Seite ihrer Herren für ein besseres Leben zu kämpfen.
Garibaldi hatte das Reich erobert, aber der Piemontesische Koenig, dem er es übergab, war zugunsten des reicheren Standes, und wiederum wurden die Armen noch ärmer.
Dieses war die Ursache der Banditenherrschaft (Brigantaggio), welches in den folgenden zehn Jahren mehr als 120000 Männer in den Wäldern in Schach hielt und als wahrer Völkermord von mehr als 15000 Toten endete.
Die Auswanderung zur „Neuen Welt” verwandelte die Wut der Leute in eine Kraft, um jenseits des Ozeans zu überleben und sich bestätigen zu können. Heutzutage leben so viele Lukaniens im Ausland wie in der eigenen Region.