APT Basilicata

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Basilicata turistica

Die Römer

Im 3. Jahrhundert v.Chr., gekennzeichnet von den Unruhen im Süden Italiens, wurde die organisierende und militärische Kraft Roms immer größer.

Unter dem Joch der römischen Herrschaft bildete sich ein landwirtschaftliches System aus Großgrundbesitzen, die sich vorwiegend dem Weiden und dem ausgedehnten Anbau von Getreide widmeten, was wiederum zu einer starken Verarmung des Bodens führte.

Zwischen dem 3. und 2. Jahrhundert v.Chr. erlebten die Städte „Venusia” und „Grumentum” eine so starke Entwicklung, dass sie zu wichtigen Anziehungspunkten der Landesbewohner wurden. Unterdessen behielten Heracleia und Metapontum einen relativen Wohlstand bis hin zum 1. Jahrhundert v.Chr. Auch im übrigen Land waren die antiken Kulte verdrängt, die übliche Sprache durch Latein ersetzt und die soziale Struktur vollkommen romanisiert worden.

Die unaufhaltsame Entwaldung, die hohen Steuern und die kurzsichtige Verwaltung der Grundbesitze ließen das Gebiet im 2. und 3. Jahrhundert n.Chr. immer ärmer werden.

Die Unzufriedenheit der Bevölkerung und der Druck der Barbaren an den nördlichen Grenzen bereiteten langsam den Niedergang der römischen Herrschaft vor.


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