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Basilicata turistica

Die Lukaniens

Gegen Ende des 6. Jahrhundert v.Chr. wurde durch einen massiven Zufluss mehrerer Völker sannitischer Herkunft ein neues Volk von unglaublicher Kraft ins Leben gerufen: die Lukaniens. Diese vereinigten sich mit den ursprünglichen Einwohnern und eroberten sogar mächtige und

gut geschützte griechische Städte, wie „Poseidonia” und „Laos”. In den folgenden Jahrzehnten bedrohten sie auch die starken Städte der Ionischen Küste: Tarent, Metaponto, Heracleia und Thurii, und bildeten so das “Grosse Lukanien”, das sich vom Fluss Sele bis zur Stadt Thurii erstreckte.

Das Lukanische Volk wurde von wenigen Auserwählten regiert, die im Fall eines Krieges unter sich einen Koenig ernennen konnten, der während der gesamten Krisenzeit allein die Macht hatte. Zur Hälfte des 4. Jahrhundert v.Chr. mussten sich die Lukaniens gegen einen Aufstand der Bewohner der südwestlichen Gegend, der so genannten „Brettii”, wehren, der mit ihrer definitiven Abspaltung endete.

Ende des 4. und im Laufe des 3. Jahrhundert v.Chr. wurden die Lukaniens - z. T. auch als Söldner - in eine Serie von blutigen Schlachten, vor allem gegen Rom, mit hineingezogen.

Diese Kriege führten zu einer Verarmung des gesamten Gebietes, bis hin zu einer Entvölkerung der vorher bestehenden Ansiedlungen.


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