APT Basilicata

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Basilicata turistica

Maratea und die tyrrhenische Küste

Die tyrrhenische Küste Lukaniens schließt einen Streifen von ca. 30 km zwischen „Punta dei Crivi“, etwas nördlich von Acquafredda, und den Strand „d'a Gnola“, südlich von Secca di Castrocucco, ein. Eine Abfolge von kleinen Buchten, Vorsprüngen und Inselchen unterbricht das. tiefe Blau dieses Teils des tyrrhenischen Meeres. Maratea, das auf den Bergen und längs der Küste verstreut ist, scheint schon seit undenkbarer Zeit dort zu liegen. Die Landschaft, die sich hier dem Auge bietet, ist ein echtes Stück Paradies. Das von bewaldeten Bergen umgebene Meer ist seit den sechziger Jahren Ziel eines Tourismus' geworden, der noch intakte Natur gesucht und hier gefunden hat. Aber in Maratea bildet die Natur das beeindruckende Beiwerk eines Landes, das reich an Geschichte und Kultur ist. Über die Entstehung von Maratea gibt es auch heute noch keine Gewissheit. Möglicherweise ist es griechischen Ursprungs - im 8. Jahrhundert v.Chr. ist eine Gruppe griechischer Kolonisten auf dem S. Biagio bezeugt - und scheint auf den Überresten der römischen Stadt Blanda Julia entstanden zu sein, die gemäß einer inzwischen anerkannten Hypothese im Gebiet der Mündung des Noce an den Hängen des Monte di Castrocucco lokalisiert wird. Sicherheit, dass diese Orte frequentiert worden sind, erhält man jedoch durch das Inselchen Santo lanni, das in römischer Zeit für Produktion und Handel des kostbaren „Garum" (eine den Römern sehr kostbaren Fischsoße) benutzt wurde. Die Zähigkeit und die Leidenschaft der in diesem Gebiet arbeitenden Archäologen hat eine Reihe von Tonbecken ans Licht gebracht, die geeignet sind, den Fisch für eben jenes Garum aufzuweichen. Das Wiederauffinden wurde begünstigt durch ein echtes Lager von Ankern, meist aus dem Jahr 300 v.Chr. im Meer um Santo lanni. Die Funde dieser faszinierenden Nachforschung sind heute in einem vorläufigen örtlichen Museum zu besichtigen. Aber kehren wir zurück zum Meer. Sicher eines der saubersten Meere in Italien (Maratea ist mit einer der fortschrittlichsten Kläranlagen in Europa ausgestattet), verteilt es sich längs der Küste mit einer Myriade von kleinen Stranden und Grotten. Der felsige und bereits wenige Meter von der Küste sehr tiefe Untergrund ist ein idealer Ort für Unterwasserbeobachtungen. Man hat für den Teil gegenüber Schutz des ökologischen Gleichgewichts und archäologischer Funde sowie eine römische Villa mit (Bädern wie etwa in Santo lanni) für die Ortschaft Capo la Secca vorgeschlagen. Die Schifffahrt wird unterstützt durch die Existenz eines sehr gut ausgerüsteten touristischen Hafens, in dem auch große Schiffe anlegen können. Im Zentrum von Maratea, ein charakteristisches, mittelalterliches Viertel, kann man durch die Gassen schlendern, die in der Sommersaison, abgesehen von Einkaufsmöglichkeiten, eine Reihe von kulturellen Veranstaltungen auf internationalem Niveau bieten: Kunstausstellungen, Konzerte mit klassischer bzw. Jazzmusik sowie folkloristische Veranstaltungen. Es gibt zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten in das gesamte Basilikatagebiet. Typische für Maratea ist auch die riesenhafte Statue des Erlösers (21m hoch mit einer Armspannweite von 19 m). Von hier, dem Monte S. Biagio, überblickt man die ganze Küste und einen Teil des Innern. Zum Übernachtungsangebot gehören. In unvergesslichen Restaurants kann man die ganze Reichhaltigkeit der traditionellen lukanischen Gerichte und auch die Ideen der Köche ausprobieren.


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