Die Basilikata ist seit der Ursteinzeit bevölkert. Die Jäger suchten ihre Beute in der Umgebung der Seen und Flüsse, bewohnt von Elefanten, Nashörnern und Tigern mit säbelartigen Zähnen.
In einigen Höhlen, in denen die Menschen sich damals zurückzogen, sind heute noch Felsmalereien zu sehen.
Diese Völker, die sich der Viehzucht widmeten und somit oft während dem Wechsel des Weidelandes aufeinander trafen, hatten eine gemeinsame Apenninkultur geschaffen.
Gleichzeitig wurden auch die Kontakte zu anderen Kulturen des Mittelmeeres immer enger. Wahrend der Eisenzeit (9. - 7. Jahrhundert v.Chr.), dank dem Wachsen der kommerziellen und politischen Beziehungen, wurde es für die Einheimischen zur Gewohnheit, mit Etruskern und Phöniziern Kontakte zu pflegen.
All dieser Austausch führte zur Geburt einer im Endeffekt einförmigen Kultur in der gesamten Umgebung, die man heute “Basilikata” oder “Lukanien” nennt. Die Griechen nannten sie einst „Enotria”.